Osteoporose


Viele Studien haben gezeigt, dass bei Osteoporose Medikamente und Ernährung alleine nicht helfen, bzw. nicht den maximal möglichen Erfolg bringen.

Wenn man sich die Funktionsweise des Knochen mal genauer anschaut, dann wird sehr schnell klar warum. Auf den ersten Blick würde man ganz spontan davon ausgehen, das der Knochen eine recht leblose Struktur ist - dem ist aber nicht so. Unsere Knochen sind ein hoch stoffwechselaktives Gewebe, welches sich ständig anpasst. In ca. 200 Tagen, wird z.B. das Knochencalzium vollständig ausgetauscht. Parallel wird immer die innere Struktur des Knochens an die äußeren Belastungen angepasst. D.h. dass ein Mensch, der sich mehr bewegt und auch hohe Belastungen auf den Knochen hat, eine andere Aufbaustruktur des Knochens vorweist, als jemand der sich fast nicht bewegt oder sogar immer liegen muss.

Zwar sind bei einem Patienten mit Osteoporose diese Auf- und Umbauprozesse gestört, aber das Grundprinzip bleibt das gleiche. Erst wenn der Knochen belastet wird, passt er sich auch an und baut das Calzium ein, welches z.B. über Medikamente oder Nahrung verabreicht wird.

Das bedeutet aber, dass die oft landläufige Empfehlung - doch schwimmen zu gehen um sich zu schonen - bei Osteoporose genau die falsche ist, da der Körper im Wasser nur noch 10% des Gewichtes selber tragen muss, d.h. die Knochen werden weiter entlastet und bekommen somit keinen "Wachstumsreiz".

Wir in der dreiländerphysio beraten Sie gerne zum Thema Krafttraining und Osteoporose und stellen Ihnen dann einen Trainingsplan auf, der ihre Knochen gut belastet aber nicht überlastet und stimmen dieses Training bei Bedarf gerne mit Ihrem behandelten Osteologen ab.